UVA-B-C und Infrarot: Klar, alles schädlich, alles schon einmal gehört. Aber Hand auf’s Herz, wer kennt die wirklichen Unterschiede, die Auswirkungen und besonders wichtig, den richtigen Schutz vor diesen Strahlen? In der Sonne liegen, die Wärme spüren, Vitamin D tanken, braun werden – das hätten wir am liebsten das ganze Jahr über. Doch so schön der Sommer ist, für unsere Haut birgt er auch Schattenseiten. Während die UVC-Strahlung für uns unbedenklich ist, da sie bereits von der Ozonschicht abgehalten wird, sollten wir uns dafür, wie sonst auch im (Liebes)Leben, besonders auf die Bad Boys konzentrieren. Hier unser kleines Strahlen-Einmaleins.  

 

UVA-Strahlen: A wie Altern 

 

Ultraviolette Strahlung besteht zu ungefähr 94 Prozent aus langwelligen UVA-Strahlen. Sie sind selbst an bewölkten Tagen vorhanden und machen auch vor Glasscheiben keinen Halt. Im Gegensatz zu UVB haben UVA-Strahlen eine geringere Energieleistung und verursachen zunächst keine sichtbaren Veränderungen. Das Tückische: Trotzdem sind sie in der Lage, tief in die Haut einzudringen und folgeschwere Schäden anzurichten. UVA verändert nämlich die kollagenen und elastinen Fasern, was wiederum zu einem Festigkeitsverlust der Haut führt und den Alterungsprozess deutlich beschleunigt. Ebenso fördern die Strahlen die Bildung von Überpigmentierungen. Fragt man Experten, können UVA-Strahlen, anders als bisher vermutet, in hohen Dosen übrigens auch Sonnenbrände auslösen. 

 

UVB-Strahlen: B wie Bräune

 

UVB-Strahlung machen zwar nur lediglich sechs Prozent der ultravioletten Strahlen aus, sie verfügen aber trotzdem über wesentlich mehr Energie als andere Strahlenarten und können die Haut somit massiv schädigen. Mit einer Wellenlänge von 280 bis 320 Nanometer regt das kurzwellige Licht die Melaninproduktion an und sorgt für gebräunte Haut. Zu viel des Guten führt aber schnell zu Verbrennungen. Von außen betrachtet heilt ein Sonnenbrand nach einigen Tagen wieder vollständig ab, die dabei entstandenen Schäden an der DNA sind allerdings unwiderruflich und können im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen. Übrigens: Bräune ist nur ein Schutzmechanismus, den die Haut bei übermäßiger UV-Belastung bildet. Grundsätzlich gilt also: Sonne bitte immer in Maßen genießen.

  

Infrarot-Strahlen: Die Neuen

 

Sonnenlicht besteht zu gut 50 Prozent aus Infrarot-Strahlen, die in erster Linie Wärme übertragen. Nach neuesten Erkenntnissen führen aber auch sie zu massiven Schädigungen der Haut. Infrarot-Strahlen sind verantwortlich für den Abbau von Kollagen. Zudem setzen sie vorzeitig den Alterungsprozess in Gang. Grund dafür ist unter anderem der Temperaturanstieg der Haut um sechs bis sieben Grad. Das schwächt die Schutzbarriere der Haut signifikant und führt zur Vermehrung freier Radikale. Das Resultat ist ein Elastizitätsverlust der Haut sowie die Bildung von Falten. Kurz gesagt: Auch Infrarot-Strahlen haben eine zerstörerische Wirkung auf die DNA.

 

Also:

 

Nur wer sich im Sommer ausreichend schützt, kann UV-bedingte Schäden effektiv vorbeugen. Wichtig ist dabei ein Rundum-Sonnenschutz, der neben UVA- und UVB- auch mit einem Infrarot-Filter ausgestattet ist. Als echter Vorreiter in diesem Bereich setzen wir bei MUTI den Infrarot-Schutz daher in allen unseren Sonnschutzprodukten ein. Zur Wahl stehen sowohl Face, als auch Bodyprodukte mit jeweils Lichtschutzfaktor 30 oder 50. 

Hinterlasse einen Kommentar

Kontaktieren Sie uns