Unter uns: Das beste Anti-Aging Mittel steckt tatsächlich in einer Creme. Aber natürlich nicht in irgendeiner. Wer jetzt an teure Tiegel und fancy Inhaltsstoffe denkt, der irrt gewaltig. Das effektivste Mittel gegen vorzeitige Hautalterung ist und bleibt Sonnenschutz, egal ob als Stick, Spray oder klassisch aus der Tube. Wer sich also fleißig einschmiert und dabei noch ein paar Kniffe beachtet, der schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Nicht nur wird das Hautkrebsrisiko minimiert, auch Fältchen und Pigmentierungen lassen länger auf sich warten. Es gibt somit keine Ausrede es nicht zu tun. Und zwar jeden Tag. Mit unseren Sonnenschutz Quicktipps dauerts auch gar nicht lange, sondern geht ganz schnell. Versprochen. 

 

Dunkle Kleidung

 

Wer an einem heißen Tag die Wahl zwischen einem schwarzen Kaftandress und einem weißen Strandkleid hat, muss nicht lange überlegen. Immerhin schwitzt man in dunklen Sachen noch mehr und Weiß reflektiert Sonnenstrahlen oder nicht? Nope. Im Gegenteil. Helle, dünne Stoffe lassen gleich die doppelte Menge an UV-Strahlen durch, womit sie an die Haut gelangen und dort ihren Schaden anrichten können. Wer sich also am Strand mit einem Shirt gegen einen Sonnenbrand absichern will, verfolgt schon den richtigen Ansatz, sollte dabei aber auf einen dunklen Stoff zurückgreifen. Dabei gilt: Je dichter dieser gewebt ist, desto weniger Strahlen kommen durch. Vor allem sehr helle Hauttypen sollten von diesem Tipp Gebrauch machen und auch mit Shirt ins Wasser gehen. Klingt vielleicht nicht so sexy, das ist aber ein Sonnenbrand auch nicht, right?

 

Die Menge machts oder: viel hilft viel

 

Bei den meisten Dingen im Leben ist weniger mehr. Das gilt jedoch nicht für Sonnencreme. Ein guter Klecks für das Bein wird’s schon tun und das, was auf den Händen übrig ist, reicht für das Gesicht? Eine furchtbar falsche Annahme, der die meisten erliegen. Tatsächlich ist die richtige Menge für einen Arm ein Klecks Sonnencreme so groß wie ein Zwei-Euro-Stück. Insgesamt kommen so elf Esslöffel Produkt bei einem Mal eincremen zusammen – im Idealfall. Wer also am Ende des Sommers eine halbe Tube Sunblocker zurück in den Badezimmerschrank stellt, hat irgendwas falsch gemacht, da diese eigentlich nach vier Tagen aufgebraucht sein sollte. Ops. Und die, die ein Jahr später bei den ersten Sonnenstrahlen meinen, dass sie noch einen Rest Sonnencreme haben müssten: Aus! Dieser Gedanke muss gar nicht erst zu Ende geführt werden. In der Regel sind Sonnenprodukte zwölf Monate haltbar, danach verlieren sie ihre schützenden Eigenschaften. Beim Eincremen an sich, müssen vor allem die so genannten „Sonnenterrassen“ beachtet werden. Darunter versteht man die Körperstellen, die besonders der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, wozu Nase, Wangen, Lippen, Schultern und der Nacken zählen. Allerdings auch Menschen ohne oder mit kurzen Haaren. Hier sollte der Sonnenschutz keinesfalls vergessen werden. Wer seinen Hairstyle nicht zerstören will, indem er Sonnencreme in die Haare einarbeitet, kann auch auf eine Kopfbedeckung zurückgreifen. 

 

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein

 

In der Mittagspause schnell raus und ein bisschen das schöne Wetter genießen. Wer kennt dieses Bedürfnis im Sommer nicht. Wie oft setzen wir uns dann aber mit roten Schultern und einem verbrannten Nacken zurück an den Schreibtisch? Die Antwort lautet: sehr oft. Und das ist auch nicht verwunderlich. Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonne am intensivsten und sollte Experten nach zu urteilen eigentlich gemieden werden. Wer dennoch gerne am Leben da draußen teilhaben will, sollte deshalb unbedingt auch im Büro Sonnenschutz tragen und dabei am besten Tipp eins und zwei beachten. Dann schmeckt die Falafel gleich doppelt so gut. 

 

Sunbath, chill, repeat

 

Abschließend ist unser letzter Tipp auch mal ein Päuschen zu machen. Soll heißen: Während des Sonnenbadens regelmäßig den Schatten aufzusuchen und der Haut auch während des Urlaubs mal einen Tag Auszeit zu gönnen. So kann sie sich regenerieren und es entsteht eine gesunde Bräune, die sogar länger hält. Darüber hinaus sollte die restliche Sonnencreme am Abend immer abgewaschen und die Haut im Anschluss mit einer After Sun versorgt werden um sie vorm Austrocknen und Schuppen bzw. Pellen zu schützen.

Mit diesen Quicktipps im Hinterkopf lasst ihr jetzt bestimmt nichts mehr anbrennen, oder?

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