Schlaf ist unsere Regenerationsquelle Nummer Eins, was zunächst positive Nachrichten sind, denn wir alle tun es täglich. Das Problem: im Durchschnitt schlafen wir zu wenig, wodurch wir den so wichtigen Reparaturprozess unterbrechen und verlangsamen. Natürlich machen wir das nicht mit Absicht. Doch Stress, Sorgen und Ängste haben besonders leichtes Spiel, sobald wir durch nichts mehr abgelenkt werden. So geht mit dem Betätigen des Lichtschalters bei vielen gleichzeitig das so genannte Kopfkino an. Laut Studien durchleben hierdurch 80 % aller arbeitenden Menschen in Deutschland unruhige Nächte. Das geht nicht nur auf die Stimmung und die Gesundheit, sondern auch auf die Haut. Denn Ist der Schlaf unterbrochen oder regelmäßig zu kurz, wird zu wenig Melatonin ausgeschüttet. Das Schutzschild vor freien Radikalen wird porös, die Zellen angreifbar und letztendlich der Alterungsprozess beschleunigt. Die Folgen zeigen sich dann in Form von Falten und Elastizitätsverlust. Leider haben wir nicht das Geheimrezept für den Dornröschenschlaf, dafür aber ein paar Tipps, wie ihr eure Nacht erholsamer gestalten und eurer Haut dabei unter die Arme greifen könnt. 

 

Die perfekte Schlafdauer 

 

Irgendwie haben wir doch alle die magische acht im Hinterkopf, wenn wir an das ideale Schlafpensum denken. Das, was wir damals in der Schule gelernt haben, stimmt aber nur bedingt. Zum Beispiel kommen 20 Prozent der Menschen pro Nacht mit fünf Stunden Schlaf aus – wie das geht, wissen wir selbst nicht, ist aber wissenschaftlich erwiesen. Wir gehören nämlich eher denjenigen an, bei denen es zehn Stunden pro Nacht sein müssen. Woher wir das wissen? Die ideale Schlafdauer ermitteln man, indem man schaut, wie fit und ausgeruht man am Ende des Tages ist. Fühlt ihr euch also nach Feierabend noch bereit loszuziehen, habt ihr die Nacht davor die richtige Stundenanzahl erwischt. Diese sollte dann bestmöglich beibehalten werden. 

 

Das richtige Timing für den Schlaf

 

Noch wichtiger, als die Dauer ist jedoch die Schlafqualität. Genau, auch hier greift das Qualität-versus Quantitäts-Verhältnis. Dafür verantwortlich ist der Kernschlaf, hauptsächlich bestehend aus der Tiefschlafphase. Diese findet in den ersten vier Schlafstunden statt und liegt am besten vor Mitternacht. Damit ist allerdings keinesfalls die Geisterstunde gemeint, sondern vielmehr die biologische Mitternacht, also 3 Uhr nachts. Um 23 Uhr sollte also das Licht ausgemacht werden – wir wissen, dass das mit einem Netflix-Account kaum umzusetzen ist. Unserer Haut ist das allerdings egal. 

 

 

Die richtige Pflege benutzen

 

Nachts verlangt die Haut nach einer Extra-Pflege, die sie bei der Regenration unterstützt. Tagescremes sind hierbei nicht ausreichend, zumal sie oft integrierten Lichtschutzfaktoren besitzen, die die Haut zusätzlich belasten. Darüber hinaus gibt es speziell nachtaktive Wirkstoffe, wie fragmentierte Hyaluronsäure oder auch Macadamiaöl. Was sie so besonders macht? Als natürlicher Bestandteil des Körpers ist Hyaluronsäure in ihrer fragmentierten Form in der Lage, bis in die tiefen Hautschichten vorzudringen. Dort erhöht sie den Feuchtigkeitsgehalt und polstert so im Schlaf die Haut von innen nach heraus auf. Macadmiaöl besitzt einen hohen Anteil an Palmitoleinsäure, einer einfach ungesättigten Fettsäure. Dadurch besitzt das Öl eine glättende Wirkung. Es pflegt vor allem trockene, sensible und irritierte Haut  – ohen einen störenden Fettfilm zu hinterlassen. Unsere Nachtcremes enthalten gleich beide Wirkstoffe und sind somit die idealen Bettpartner. Ihr wisst schon, was wir meinen. Dabei haben wir gleich zwei heiße Kandidaten für die Nacht parat: Unsere Nachtcreme und unsere Nachtreme Plus, für alle diejenigen, die ein bisschen mehr Pflege brauchen. Obendrauf hilft gegen einen müden Blick am Morgen eine Augencreme, die die dünne, besonders empfindliche Haut um die Augen aufpolstert. 


Nachpflege

Abschließend: Die optimalen Bedingungen schaffen

 

Das Handy als Wecker benutzen? Vor dem Einschlafen und morgens zum Aufwachen direkt Instagram checken? Wir geben es zu, wir machen es auch, was nicht bedeutet, dass es gut für uns ist. Die Strahlung, die von den Telefonen ausgeht, kann nämlich unseren Schlaf stören. Ebenso wie kleinste Lichtquellen. Diese sollten aus dem Schlafzimmer verbannt oder abgedeckt werden. Zuguterletzt schlafen wir bei 16 bis 18 Grad Celsius am besten – unsere Füße sehen das zwar anders, Schlafforscher werden wohl aber wissen, was sie empfehlen. Beachten wir all diese Punkte schlafen wir nicht nur wie Dornröschen, sondern wachen auch mit einem Prozellanteint wie Schneewittchen auf. Also: Netflix aus, Handy weg und dafür ein Buch sowie die richtige Nachtpflege gegriffen, dann läuft's. 

 

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