Harte Schale, weicher Kern. Bei keiner anderen Nussart ist diese Aussage treffender, als bei der Macadamianuss. Sie gilt als Königin unter den Nüssen und wird nicht selten als Anführerin bezeichnet - zumindest was den Fettgehalt angeht. Mit etwa 80 Prozent handelt es sich dabei sozusagen um gutes Fett. Neben den essentiellen Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 steckt in den Macadamianüssen auch reichlich Kalzium und Eisen, sowie die Vitamine A, B & E. Diese Kombination optimiert unter anderem verschiedenste Stoffwechselprozesse im Körper. Außerdem schützt sie die Zellen und ist für den Aufbau und Erhalt der Knochen verantwortlich. Auch der hohe Magnesiumanteil ist beachtlich. Das macht die Power-Nuss zu einem beliebten Snack für alle, die nach hohen sportlichen Leistungen sich schnellstmöglich wieder regenerieren wollen. Nichtsdestotrotz sind Macadamias enorm kalorienreich und lediglich in Maßen wahnsinnig gesund. Nur 100 Gramm enthalten nämlich bereits an die 700 Kilokalorien. Geschmacklich erinnert die helle Nuss ein wenig an vanillige Mandeln und wird meist pur, aber natürlich auch in verarbeiteter Form genossen.

 

 

Die teuerste Nuss der Welt

 

 

Die Macadamianuss stammt ursprünglich aus Australien. Sie wurde erstmals im Jahr 1857 von dem Botaniker Ferdinand von Müller entdeckt. Heute gehören auch Neuseeland, Südafrika, Israel, Brasilien, Hawaii und Kalifornien zu den Anbauländern. Der immergrüne Baum aus der Familie der Silberbaumgewächse wird etwa 15 Meter groß und trägt frühestens nach sieben Jahren seine ersten Früchte. Sie werden von Botanikern als Balgfrüchte bezeichnet. Zunächst umgibt die Nuss noch eine grüne Fruchtschicht. Diese platzt bei der Reife auf. Erst dann kommt der von einer harten Schale geschützte Nusskern zum Vorschein. Der Anbau der Nüsse ist übrigens extrem aufwändig. Zwar braucht die Nuss lediglich sechs Monate, bis sie reif ist, doch nach dem Aufsammeln beginnt eine regelrechte Prozedur. Zunächst muss die Ernte einige Monate an der Luft getrocknet werden, bis der ursprüngliche Feuchtigkeitsgehalt von 30 Prozent auf etwas 1,5 gesunken ist. Anschließend wird die dunkelbraune Schale mit Hilfe von Maschinen geknackt. Aufgrund ihrer Dicke ist das per Hand nämlich nicht möglich. Die zwei bis drei Zentimeter große Nuss ist bei uns daher auch ausschließlich geschält erhältlich.

 

 

Macadamianuss in der Kosmetik

 

 

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In der Kosmetik wird meist nicht die Nuss selbst verwendet, sondern vielmehr das goldfarbene Öl. Grund dafür ist der außergewöhnlich hohe Anteil der seltenen Palmitoleinsäure, der beim Macadamiaöl bei etwa 20 Prozent liegt. Er ist für seine glättende Eigenschaft bekannt. In seiner Zusammensetzung ist das Öl dem hauteigenen Fett enorm ähnlich und daher auch besonders gut verträglich. Das ist auch der Grund, weshalb sich Macadamiaöl so leicht verteilen lässt. Ebenso zieht es schnell in die Haut ein, ohne einen lästigen Fettfilm zu hinterlassen. Bevorzugt kommt das Öl in reichhaltigen Cremes zum Einsatz, um trockene und anspruchsvolle Haut zu nähren. Es ist aber auch beliebter Bestandteil von Produkten, die sich gezielt an sensible und empfindliche Haut richten. Bei MUTI steckt das Macadamiaöl übrigens in der Nachtcreme und in der Nachtcreme Plus. Zusammen mit fragmentierter Hyaluronsäure unterstützt es die Haut bei ihrem nächtlichen Regenerationsprozess, versorgt sie langanhaltend mit Feuchtigkeit und mindert erste Fältchen.

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