Wo ist er hin? Kaum hat er angefangen, neigt er sich auch schon wieder dem Ende zu. Kaum da, verlässt er uns schon wieder. Und so sagen wir: Adieu, bis zum nächsten Jahr. Sommer, we will miss you. Aber der Jahreszeitenwechsel nagt nicht nur an unserer Stimmung. Unsere Haut sieht sich ebenfalls mit einigen Veränderungen konfrontiert. Jetzt wo die Sonnenstunden weniger werden, nimmt gleichzeitig auch die Luftfeuchtigkeit ab. Zudem heizen wir im Office und zu Hause ordentlich ein, wodurch unsere Haut einen ständigen Wechsel von kalt-trockener und warmer, extrem trockener Luft ausgleichen muss. Das hinterlässt Spuren, die uns allen bekannt sind: Spröde Stellen, Spannungsgefühle, Rötungen sowie Unreinheiten, um nur einige der unschönen Seiten des Herbst und Winters zu nennen. Erschwerend hinzu kommt, dass unsere Bräune allmählich schwindet und unser Summer Glow mitzieht. Alles in allem ziemlich trübe Aussichten. Bevor wir nun aber mit blassem Teint und Anlauf in die Winterdepression springen, haben wir einige Pflegetipps für die Übergangszeit zusammengestellt, mit der ihr eure Haut und eure Seele in den nächsten Monaten pampern könnt. 

 

Trockenzeit

 

Vor dem Vergnügen kommt allerdings zunächst noch die Arbeit oder wenn ihr so wollt, die Theorie. Damit wir unserer Haut nämlich in den kommenden Monaten ein guter Freund sein können, sollten wir verstehen, was jetzt in ihr vorgeht – das sind die einfachen Regeln der Freundschaft, right? Denn jede Jahreszeit birgt ihre besonderen Herausforderungen. Im Sommer ist es ganz klar die starke Sonneneinstrahlung. Während wir in der Sonne liegen und die Wärme genießen, wird unserer Haut Feuchtigkeit entzogen. Dagegen schmieren wir in der Regel mit Bodylotions und After Sun Produkten, um extern diesen Feuchtigkeitsverlust wieder auszugleichen. Im Herbst und später Winter ist es die Kälte und extrem trockene Heizungsluft, die der Haut Feuchtigkeit entzieht, sowie ein weiterer erschwerender Faktor: die sinkende Luftfeuchtigkeit. So trocknet die Haut vor allem im Gesicht schnell aus. So wie Wäsche gut bei niedriger Luftfeuchtigkeit trocknet, gibt unsere Haut im Herbst und Winter Feuchtigkeit ab. Was die Schutzbarriere der Haut zusätzlich schwächt ist, dass sich bei sinkenden Temperaturen die Blutgefäße zusammenziehen. Dadurch wird die Haut schlechter durchblutet und Nährstoffe schlechter aufgenommen. Als wäre das nicht schon genug Drama, wird bei sinkenden Temperaturen die Talkproduktion heruntergefahren und ab minus acht Grad sogar ganz eingestellt (daran wollen wir jetzt allerdings noch nicht denken). Hallo super-stumpfer, Gruselteint. 

 

Trennungsschmerz und das richtige Treatment

 

Wie jede Trennung, ist das Abschiednehmen vom Sommer für die Haut ein Adaptionsprozess – bei dem wir sie Schritt für Schritt begleiten können. Vielleicht nicht mit einer Flasche Wein und einem guten Chick Flick, aber mit dem Rest der Gang: Ectoin, Niacinamid und Macadamianussöl. Klingt kryptisch? Lasst es uns erklären. Ectoin ist der Beschützer. Der Wirkstoff besitzt pflegende und entzündungshemmende Eigenschaften. Es stabilisiert die Zellen und hilft ihnen wieder auf die Beine. Niacinamid ist der Stoff, der gefühlt für jedes Problem eine Lösung darstellt. Auch bekannt unter Vitamin B3, hilft es die geschädigte Hautbarriere wiederherzustellen, zudem beugt es dem bereits erwähnten Feuchtigkeitsverlust vor und bewahrt die Haut vor der typischen Wintertrockenheit. Macadamianussöl ist der Softie der Gruppe. Es wirkt regenerierend und pflegt trockene und strapazierte Haut wieder geschmeidig-weich. Mit diesen drei an unserer Seite, sind die Aussichten schon gar nicht mehr so finster, oder? Das Beste: Sie sind in unseren Tages- und Nachtcremes enthalten. Zudem sollte bei diesen Extrembedingen für die Haut auf schädliche Zusätze verzichtet werden. So wie Konservierungs- Duft und Fabrstoffe, auf die Muti aus Prinzip verzichtet. Wir belasten uns mit nichts, was uns nicht gut tut. Erst recht nicht, wenn wir dem Sommer hinterher weinen. 

 

Cremen, cremen, cremen, ach ja und cremen

 

Fängt die Haut allmählich an zu spannen, hilft nur noch das richtige Schmiermittel um sie geschmeidig zu halten. Und das ist eine gute Feuchtigkeitspflege. Diese ist nicht nur am Tag aufzutragen, auch nachts sollte eine entsprechende Creme benutzt werden. Dabei können wir unsere Haut zusätzlich unterstützen, indem wir viel Flüssigkeit zu uns nehmen und regelmäßig lüften. Wer in den kalten Monaten unter sehr empfindlicher Haut leidet, sollte zudem auf regelmäßige Peelings und Waschgele verzichten. Zudem gibt es kaum geeignetere Moment für eine entspannende Maske, als ein verregneter Herbstabend mit Kerzen, einer Tasse Tee und einem Buch, oder? Jetzt ist wieder die Zeit sich auf sich selbst zu konzentrieren und sich mal wieder bewusst Gutes zu tun. Bei diesem Gedanken fällt uns der Abschied vom Sommer schon leichter – ein wenig zumindest. 

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